Hustensaft

Jetzt (Anfang April 2002) herrscht hier (Nordrhein-Westfalen) eine unangenehme Trockenheit (20% und weniger Luftfeuchtigkeit), und das macht den Mund- und Rachenschleimhäuten ganz schön zu schaffen. Viele Leute - so auch ich - haben permanent eine trockene Kehle und husten unaufhörlich. Der Umsatz an Hustenbonbons und -säften steigt. Ich habe meinen eigenen Hustensaft erfunden und kann nur sagen: er hilft. Jedenfalls mir.

Zutaten
1/8 l Rum
1/8 l Tee
4 Teelöffel Honig

Zubereitung:

Rum:
Am besten eignet sich echter Jamaika-Rum (meine bevorzugte Marke ist Myers's), aber auch andere Sorten sind durchaus geeignet. Geschmacklich ist brauner Rum besser, weißer ist nicht so sehr zu empfehlen.

Tee:
Nehmen Sie einfach Ihren Lieblingstee. Ich selbst verwende am liebsten Broken Orange Pekoe. Aber auch aromatisierte Tees haben ihren eigenen geschmacklichen Reiz, z.B. ist Jasmin-Tee für den Hustensaft etwas ganz Feines.

Honig:
Jeder echte Bienenhonig ist geeignet, aber auch hier spielt Ihr Geschmack natürlich die Hauptrolle. Mein Favorit ist Orangenblütenhonig; nicht ganz billig, aber unübertroffen.

Die Zutaten werden in einem Ton- oder Porzellan"haferl" zusammengemixt und am besten in der Mikrowelle erhitzt (nicht kochen!) und so heiß wie möglich schluckweise getrunken, um die bösen Bakterien und/oder Viren abzutöten. Wenn das nicht geholfen hat, nach einer halben Stunde wiederholen, und dann ab ins Bett! Am nächsten Morgen ist der Husten weg. Sollte das wider Erwarten nicht der Fall sein, dann hat das Gesöff zumindest gut geschmeckt.

Prost!